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KRITIS-Dachgesetz 2026

Neue Pflichten für Betreiber kritischer Infrastrukturen – und wie Sie die Anforderungen pragmatisch erfüllen

Was ist das KRITIS-Dachgesetz?

Das KRITIS-Dachgesetz (KRITIS-DachG) ist seit 2026 geltendes Bundesrecht und verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen erstmals umfassend zum physischen Schutz ihrer Anlagen und Gebäude. Es ergänzt das bisherige IT-Sicherheitsgesetz um konkrete Anforderungen an den Schutz vor physischen Gefahren wie Brand, Wasser, Einbruch oder Sabotage.

Über 30.000 Einrichtungen in Deutschland sind betroffen – darunter viele kommunale Betriebe, Energieversorger, Wasserwerke und Gesundheitseinrichtungen. Die Anforderungen umfassen Risikoanalysen, kontinuierliche Überwachung, dokumentierte Alarmketten und regelmäßige Nachweise gegenüber dem BSI.

Gerade für Standorte ohne permanente Personalbesetzung – wie Pumpstationen, Lagerhallen, dezentrale Anlagen oder kommunale Gebäude – stellt das Gesetz eine besondere Herausforderung dar: Wie überwacht man Gebäude zuverlässig, wenn niemand vor Ort ist?

Welche Sektoren sind vom KRITIS-Dachgesetz betroffen?

Das KRITIS-Dachgesetz definiert 11 Sektoren, deren Einrichtungen als kritische Infrastrukturen gelten. Betreiber in diesen Bereichen müssen die neuen Schutzanforderungen umsetzen.

Energie

Stromnetze, Gasversorgung, Kraftwerke, Fernwärme

Wasser

Wasserwerke, Kläranlagen, Pumpstationen

Ernährung

Lebensmittelproduktion, Logistikzentren

IT & Telekommunikation

Rechenzentren, Vermittlungsstellen

Gesundheit

Krankenhäuser, Labore, Pharmaproduktion

Finanz- & Versicherungswesen

Banken, Börsen, Zahlungsverkehr

Transport & Verkehr

Flughäfen, Häfen, Leitzentralen

Abfallentsorgung

Müllverbrennungsanlagen, Deponien

Produktion

Chemie, Pharma, Rüstung

Weltraum

Bodenstationen, Kontrollzentren

Öffentliche Verwaltung

Behörden, Rechenzentren der Verwaltung

Welche Pflichten haben KRITIS-Betreiber?

Das KRITIS-Dachgesetz definiert konkrete Anforderungen, die Betreiber kritischer Infrastrukturen umsetzen und nachweisen müssen.

Risikoanalyse

Betreiber müssen regelmäßig Risikoanalysen durchführen und bewerten, welche physischen Gefahren ihre Anlagen bedrohen.

Physische Schutzmaßnahmen

Angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor physischen Bedrohungen wie Einbruch, Brand, Wasser oder Sabotage.

Kontinuierliche Überwachung

Kritische Umgebungsparameter müssen laufend überwacht werden – Temperatur, Feuchtigkeit, Rauch, Zugang und weitere.

Alarmketten & Meldepflichten

Dokumentierte Eskalationsprozesse und Meldepflichten gegenüber dem BSI bei sicherheitsrelevanten Vorfällen.

Nachweispflicht

Regelmäßige Nachweise gegenüber dem BSI, dass Schutzmaßnahmen umgesetzt und wirksam sind – inklusive Audit-Dokumentation.

Regelmäßige Überprüfung

Maßnahmen müssen periodisch überprüft und an neue Bedrohungslagen angepasst werden.

Die Herausforderung: Schutz ohne permanente Präsenz

Viele KRITIS-relevante Einrichtungen sind nicht rund um die Uhr besetzt: Pumpstationen, Trafostationen, kommunale Gebäude, Lagerhallen oder dezentrale Versorgungsanlagen. Gerade dort können unbemerkte Vorfälle wie Wasserrohrbrüche, Rauchentwicklung oder unbefugter Zutritt schnell zu kritischen Situationen führen.

Klassische Sicherheitssysteme sind für diese Szenarien oft zu teuer, zu komplex oder erfordern eine bestehende IT-Infrastruktur. Die Lücke zwischen "gar kein Schutz" und einer aufwändigen Vollausstattung bleibt in der Praxis häufig ungeschlossen.

Das KRITIS-Dachgesetz fordert jedoch genau für diese Standorte einen nachweisbaren Mindestschutz – und das ab sofort.

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Kontinuierliche Überwachung

Drahtlose Sensoren erfassen Rauch, Wasser, Temperatur, Bewegung und weitere Parameter rund um die Uhr.

Dokumentierte Alarmketten

Protokollierte Ereignisse und mehrstufige Eskalation als revisionssicherer Nachweis für BSI-Prüfungen und Audits.

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Kein vorhandenes Netzwerk erforderlich – ideal für abgelegene oder dezentrale Standorte.

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Häufige Fragen zum KRITIS-Dachgesetz

KRITIS-Anforderungen pragmatisch umsetzen

Lassen Sie sich unverbindlich beraten, wie AUTERNO.protect Ihre Standorte absichert und die Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes erfüllt.